Technische und methodische Untersuchung der Gebrauchstauglichkeit und zugänglichen Bedienbarkeit digitaler Systeme.
Typische technische Fragestellungen
- Wie ist der Nutzungskontext aus Nutzergruppe, Aufgabe, Gerät und konkretem Systemstand abzugrenzen?
- Welche beobachtbaren Usability-Probleme treten bei definierten Aufgaben und Prüfbedingungen auf?
- Welche Barrierefreiheitsbefunde lassen sich automatisiert erkennen und welche benötigen manuelle fachliche Bewertung?
- Wie weit trägt ein Befund über die konkret geprüfte Stichprobe, Nutzergruppe und Version hinaus?
Methodisches Vorgehen
Die Prüfung beginnt mit einer expliziten Abgrenzung von Nutzergruppe, Aufgabe, Nutzungskontext, Systemversion und Referenzkriterien. Beobachtung, Messwert, Nutzeräußerung und technische Tool-Ausgabe werden als unterschiedliche Evidenzarten behandelt. Befund, Interpretation und Bewertung bleiben getrennt.
Prüf- und Leistungsumfang
- Usability und Softwareergonomie systematisch untersuchen
- Aufgaben, Nutzergruppen und Nutzungskontext dokumentieren
- Automatisierte Accessibility-Checks fachlich einordnen
- Manuelle Tastatur-, Fokus-, Semantik- und Interaktionsprüfungen durchführen
- Stichprobe, Systemstand und Aussagegrenzen dokumentieren
Eine technische oder ergonomische Prüfung ist von einer rechtlichen Konformitätsbewertung zu unterscheiden. Ein Tool-Pass oder ein einzelner Nutzertest ist keine automatische Gesamtfreigabe.
Weiterführendes Wissen
Eigene Fachliteratur und Veröffentlichungen
Eigene Veröffentlichungen dienen der fachlichen Vertiefung. Für konkrete technische Tatsachen, Normen und sich ändernde Anforderungen werden die jeweils geeigneten Primär- und Fachquellen herangezogen.
Technische Fragestellung unverbindlich einordnen
Vor einer Beauftragung werden Untersuchungsgegenstand, verfügbare Unterlagen, technische Prüfbarkeit, mögliche Interessenkonflikte und der erforderliche Untersuchungsumfang eingegrenzt.
Anfrage senden